immersight erhält weiteres Wachstumskapital für die Virtuelle Realität

Die MBG Baden-Württemberg und der High-Tech Gründerfonds erhöhen ihre Beteiligungen an der immersight GmbH und investieren gemeinsam einen 6-stelligen Betrag in das Ulmer StartUp-Unternehmen. Das Kapital wird immersight für Technologie-Entwicklung und Wachstum nutzen.

immersight HTGF MGB Ba-Wü Seed-Invest Fabian Weiss Simon Singler

Das Team um immersight hatte sich 2012 an der Universität Ulm formiert und die Raumbrille erfunden – eine Technolgie für den Bereich der Virtuellen Realität. Die Raumbrille erlaubt das komplette Eintauchen in den virtuellen Raum und dadurch ein nahezu reales Erlebnis. Für die Idee, diese Technologie zum Präsentieren und Verkaufen von Raumplanungen einzusetzen, wurden die Absolventen der Universität Ulm bereits 2012 ausgezeichnet. Das Bundeswirtschaftsministerium honorierte das Team mit dem Hauptpreis des Gründerwettbewerbs IKT innovativ.

Seit 2014 hat immersight den Fokus auf die Entwicklung der 3D-Showroom-Software gelegt und jüngst mit ihrer Vermarktung begonnen. Auch hierbei handelt es sich um eine Neuheit – die weltweit erste Software dieser Art. Sie ermöglicht den Betrieb eines virtuellen Showrooms, wodurch Raumplaner und Fachhändler eine eigene virtuelle Ausstellung aufbauen und mit VR-Brillen betreiben können (z.B. www.panoramabrille.de).

Von dieser Software-Entwicklung und dem Aufbau einer Showroom-Plattform sind auch der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg (MBG BW) überzeugt, sodass diese nun ihre Beteiligung am Technologie-StartUp erhöht haben. Dr. Torsten Löffler, Senior Investment Manager beim HTGF bemerkt hierzu: „Trotz des noch recht jungen Marktes und der Tatsache, dass die VR-Technologie noch in den Kinderschuhen steckt, hat immersight im vergangenen Jahr bereits einen sehr guten Umsatz erzielt.“ „Mit der 3D-Showroom-Software positioniert sich immersight in einem hochattraktiven Zukunftsmarkt. Virtuelle Ausstellungen bringen den Betreibern große Kosteneinsparungen und ganz neue Möglichkeiten“, stellt Steffen Gasior, Investment Manager der MBG Baden-Württemberg, fest.

1. Sanitärgroßhandel Deutschlands startet mit Virtueller Ausstellung

Bereits seit Jahren planen die Baddesigner der Holtzmann & Sohn GmbH individuelle Wellnessoasen für Endkunden mit einem 3D-Planungsprogramm. Nun setzt der Großhändler weiter auf Innovation, und macht seine außergewöhnlichen 3D-Badprojekte sogar begehbar.

PR-VR-Raum-Holtzmann_mit Logo

In seiner Ausstellung in Ronnenberg hat die Firma Holtzmann die 3D-Showroom-Technologie der Firma immersight installiert. Dabei handelt es sich um eine Virtuelle Ausstellung, die mit der Virtual Reality-Brille „Raumbrille“ betreten werden kann. Endkunden haben ab sofort die Möglichkeit sowohl Beispielkojen, als auch Referenzbäder virtuell zu besuchen, um sich dadurch Inspiration fürs eigene Bad zu holen. „Speziell die Möglichkeit echte Referenzbäder betreten zu können, begeistert die Endkunden. Es handelt sich dabei um Bäder, die von unseren Baddesignern für Kunden geplant und von unseren Partner-Handwerkern genau so gebaut wurden. Das ist eine wunderbare Möglichkeit für den Endkunden, sich von den Kompetenzen des Badplaners und des Fachhandwerkers zu überzeugen.“ so Holger Pietrowski, Fachberater Fliesen in der Ausstellung Ronnenberg.

Der Virtuelle Schauraum dient aber nicht nur der Inspiration und zur Beratung. Ist beim Endkunden durch das Virtuelle Erlebnis der emotionale Kaufprozess eingeleitet, so kann er sich von den Holtzmann Baddesignern direkt auch sein individuelles Traumbad planen lassen. Ist dieses nach den Wünschen und Anforderungen entworfen, kann der Endkunde schon vorab nahezu real sein eigenes Traumbad erleben. Diese Entscheidungssicherheit des Endkunden steigert nicht nur seine Vorfreude, sondern auch seine Entscheidungsfreude.