Virtuelle Realität für die Raumplanung

ImmerSight präsentierte vom 24. bis 26. Oktober in Hamburg auf der Hausmesse der Firma Papenbroock Virtuelle Realität für die Raumplanung. Zum ersten Mal wurde Schreinern, Tischlern und allen Innenarchitekten die mit Holz arbeiten die Raumbrille vorgestellt und die ImmerSight-Lösung vorgestellt. Der Vortrag „Räume verkaufen mit virtueller Realität“ im Seminarraum der Veranstaltung wurde von zahlreichen Interessenten genutzt um ich über die Thematik zu informieren und Geschäftsmodelle zu erarbeiten.

ImmerSight und Raumbrille überzeugen Investoren

Das Ulmer Technologie-StartUp ImmerSight mit seiner Innovation der Raumbrille konnte eine Finanzierungsbeteiligung des High-Tech Gründerfonds zusammen mit der MBG Baden-Württemberg erzielen. Das Kapital in Höhe von 360.000€ wird ImmerSight zum Wachstum nutzen und sich damit im Markt des Bäderverkaufs etablieren.

Das Team um ImmerSight hatte sich 2012 an der Universität Ulm formiert und die Raumbrille erfunden – eine Technolgie für den Bereich der Virtuellen Realität. Die Raumbrille erlaubt das komplette Eintauchen in den virtuellen Raum und dadurch ein nahezu reales Erlebnis. Für die Idee, diese Technologie zum Präsentieren und Verkaufen von Raumplanungen einzusetzen, wurden die Absolventen der Universität Ulm bereits 2012 ausgezeichnet. Das Bundeswirtschaftsministerium honorierte das Team mit dem Hauptpreis des Gründerwettbewerbs IKT innovativ.

Besonders interessant ist die Möglichkeit die Planung eine Bades, noch vor Baubeginn genau so zu erleben, wie das Bad nach Fertigstellung tatsächlich aussehen und wirken wird. Erste Kunden im Bereich des Bäderverkaufs konnte ImmerSight noch vor der GmbH-Gründung 2013 gewinnen und die Technologie seitdem erfolgreich in den täglichen Einsatz bei Badverkäufern bringen.

Von diesem Konzept ist auch der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg (MBG BW) überzeugt, sodass sie gemeinsam insgesamt 360.000 € in die ImmerSight GmbH investieren. Das Kapital wird ImmerSight zum Wachstum nutzen und die Technologie der Virtuellen Realität fest in der Branche des Bäderverkaufs etablieren.

Dr. Torsten Löffler, Investment Manager beim HTGF zum Investment: „Mich fasziniert an der ImmerSight, dass es gelungen ist einen hohen Mehrwert für den Kunden zu schaffen, indem die neuartige Technologie der virtuellen Realität auch für Normalverbraucher anwendbar gemacht wurde.“
„Mit der Raumbrille positioniert sich das ImmerSight-Team in einem hochattraktiven Zukunftsmarkt. Räume begehbar und erlebbar zu machen, bevor sie tatsächlich existieren, bietet einen klaren Nutzen“, sagt Steffen Gasior, Investment Manager der MBG Baden-Württemberg.

Simon Singler und Fabian Weiss
V.l.n.r.: Simon Singler (ImmerSight Gründer), Raumbrille, Fabian K.O. Weiss (ImmerSight Gründer).
Foto: ImmerSight GmbH

Zur Veröffentlichung freigegeben.

Über die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH
Die MBG investiert branchenübergreifend in kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg. Die Investmentbeträge reichen von € 25.000 bis € 2.5 Millionen. Das Die MBG bietet Seed-Investments, Start-up-Finanzierungen und Wachstumsfinanzierungen für etablierte Unternehmen. Die MBG ist eine öffentlich geförderte Beteiligungsgesellschaft. Sie arbeitet eng mit der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg GmbH zusammen und wird vom Land Baden-Württemberg und vom Bund unterstützt.

Zum Seedfonds BW
Der Seedfonds BW investiert zusammen mit dem High-Tech Gründerfonds in junge Technologieunternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg in der frühen Gründungs- oder Seedphase. Die Investoren des Seedfonds BW sind neben dem Land Baden-Württemberg (Ministerium für Finanzen und Wirtschaft), die L-Bank, die LBBW Venture Capital GmbH und die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH.

Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II).