Absolventen der HNU und Uni-Ulm erhalten Bestnote bei Start-Up ImmerSight

Die Bachelorarbeit ist eine besondere Prüfungsleistung im Leben eines Studenten. Das Gelernte in einer Abschlussarbeit anwenden demonstriert Studenten, Professoren und Firmen, dass sich die harte Arbeit in Lerngruppen, Praktika und Vorlesungen gelohnt hat. Galina Pak (Wirtschaftsingenieurwesen) von der Hochschule Neu-Ulm und Simon Kling (Wirtschaftsmathematik) von der Uni-Ulm haben beim Start-Up ImmerSight gezeigt was sie können und dafür die Bestnote 1,0 erhalten.

Simon Kling Raumbrille StonetechSimon Kling hat in seiner Arbeit „Business Model Innovation für ein technisch orientiertes Startup – dargestellt am Beispiel von ImmerSight“ eine Vielzahl möglicher Anwendungsbereiche analysiert und für vier erfolgversprechende Branchen Geschäftsmodellvisionen und Geschäftsmodellprototypen erstellt. Die verschiedenen Prototypen konnte er gemeinsam mit der Geschäftsführung in Workshops erarbeiten. Geschäftsführer und Betreuer der Abschlussarbeit Simon Singler berichtet: „Unser Problem war, dass es für die ImmerSight Raumbrille unzählige Anwendungs- und Vermarktungsmöglichkeiten gibt, wir als junges Unternehmen zunächst aber nur einen Weg gehen können. Simon Klings Arbeit war daher eine optimale Entscheidungshilfe für die Ausrichtung des Geschäftsmodells.“

Hannover Messe Industrie, Digitale Fabrik, 3D, Immersive Visualisierung, 6 Freiheitsgrade, Videobrille, Virtuelle Realität, 3D-Showroom, Räumliches Sehen, Immersion, ZEISS Cinemizer, mobile CAVE, portable CAVE, Raumgefühl, virtuelle Produktpräsentation, Planungsvisualisierung, virtuelle Schulung, Interaktion, virtuelle Robotersteuerung, Fabrikplanung, Simulation Produktionsstraße, Training MaschinenbedienungDer Titel von Galina Paks Bachelorarbeit lautet „Entwicklung einer Marketingkonzeption für einen Start-up in der IT-Branche“. Während ihrer Arbeit führt Sie gemeinsam mit den Unternehmern eine Situationsanalyse durch, setzt Marketingziele fest und entwickelt einen Implementierungsplan. Beeindrucken konnte sie die Geschäftsführung bereits auf dem Messestand in Hannover, wo sie die Technologie selbst anwenden durfte und wertvolle Kontakte zu potenziellen Kunden und Partnern herstellte. „Es hat mir besonders gut gefallen dass man so nah mit der Geschäftsleitung zusammen arbeitet. Dadurch kann man eigene Ideen umsetzten und hat Gewissheit, dass die eigene Arbeit das Unternehmen weiter bringt.“ erklärt Galina Pak.

Die Raumbrille begeistert Österreich

Auf der Aquatherm in Wien wurde die Raumbrille zum ersten Mal in Österreich präsentiert. Die Fachbesucher und insbesondere die Installateure waren begeistert vom Konzept des virtuellen Schauraums. Unzählige Besucher probierten die Raumbrille selbst aus und attestierten der Technologie eine realistische Darstellung und tatsächliches Raumgefühl. Auch der Vortrag von Fabian Weiss „Die Raumbrille – Virtuelle Realität und die Zukunft der Badplanung“ wurde vom Fachpublikum sehr interessiert verfolgt und diskutiert.