Virtuelle Realität für den Maschinenbau auf der EMO 2013 in Hannover

©NOVUM W a l t e r   S c h m i d t

Das Ulmer StartUp Unternehmen ImmerSight präsentierte sich auf Einladung des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) auf der „Sonderschau Jugend“ in Halle 24. Geschäftsführer des VDW, Dr. Wilfried Schäfer, war nach seinem Besuch auf der HannoverMesse 2013 von der Virtuellen Realität als Schlüsseltechnologie für den Maschinenbau überzeugt und initiierte die Einbindung ImmerSights in das Konzept der Sonderschau Jugend in Halle 24. Einer der Höhepunkte war dabei der Besuch des Bundespräsidenten Joachim Gauck zur Eröffnung der Messe am Stand von ImmerSight.

In Halle 24 wurde Produktionstechnik über die gesamte Prozesskette hinweg vorgestellt. Ein CAD-geplanter Formel-1 Modell-Rennwagen wurde in verschiedenen Teilen von einzelnen Maschinen unterschiedlicher Unternehmen gefertigt und von Besuchern fertig montiert. ImmerSight ermöglichte anhand der CAD-Konstruktionsdaten des Modellautos eine nahezu reale Visualisierung des Rennwagens. Durch eine simulierte Explosionsdarstellung konnten die einzelnen Bauteile gezeigt und damit der Montageprozess bereits vorab überprüft werden. „Wir hatten durchweg großen Zulauf an unserem Stand“, berichtet einer der Firmengründer Simon Singler wenige Tage nach der Messe. „Alle wollten die Raumbrille ausprobieren. Sowohl junge Besucher als auch professionelle Anwender waren begeistert davon, in den virtuellen Präsentationsraum einzutauchen um das Fahrzeug zu betrachten und den Montageprozess nahezu real zu erleben. Nicht selten griff ein Nutzer nach den virtuellen Bauteilen“, ergänzt Singler.

Sogar Bundespräsident Joachim Gauck besuchte bei seinem Eröffnungsbesuch das StartUp-Unternehmen auf seinem Stand und zeigte sich beeindruckt von der Idee. Begleitet wurde Gauck vom EU-Handelskommissar Karel De Gucht, der es sich nicht nehmen ließ, die zukunftsweisende Technologie aus Deutschland direkt auszuprobieren.

Dass sie mit ihrer Idee auf dem richtigen Weg sind, bekamen die Unternehmer von zahlreichen Kontakten aus der Maschinenbranche versichert. „Wir bekamen hier wichtigen Input über weitere Anwendungsbereiche, wie zum Beispiel Vertrieb, Produktkommunikation, Schulung und Training“, freut sich Mitgründer Fabian Weiss. „Wir konnten auf der Messe wichtige Kontakte knüpfen und äußerst interessante Gespräche führen“.

Quelle der Fotos u.a.: „Deutsche Messe“ und NOVUM Fotoagentur

Virtual Engineering: ImmerSight präsentiert auf der EMO 2013 seine einzigartige Technologie für Virtuelle Realität

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Als Partner der VDW-Nachwuchsstiftung auf der „Sonderschau Jugend“ in Halle 24 der EMO 2013 in Hannover präsentiert das StartUp Unternehmen ImmerSight seine innovative Visualisierungstechnologie, mit der Besucher sich ganz intuitiv in einer virtuellen Umgebung bewegen und mit dieser interagieren können. Der Benutzer trägt dazu die von ImmerSight entwickelte Raumbrille und befindet sich damit mitten in einer Simulation. Diese besteht aus einer virtuellen Produktionshalle, in der ein virtuelles Modell eines Formel-1 Fahrzeug steht. Mittels der Raumbrille kann sich der Benutzer völlig frei in der Halle bewegen und das Fahrzeug nahezu real erleben. Dabei läuft er ganz natürlich durch die reale Welt, befindet sich aber visuell in der virtuellen Umgebung. Komplett in das virtuelle Szenario eingetaucht steuert der Benutzer mittels einer Fernbedienung die Simulation. Dabei trennen sich die einzelnen Teile des Fahrzeugs räumlich voneinander (Explosionsdarstellung) und der Benutzer kann die Elemente durch Umherlaufen und Bücken aus jeder Perspektive betrachten. Die Raumbrille bietet dabei eine stereoskopische Ansicht, wodurch die Objekte im Raum plastisch erscheinen und beinahe greifbar werden.

Am Stand der VDW-Nachwuchsstiftung wird Produktionstechnik über die gesamte Prozesskette hinweg vorgestellt. Der CAD-geplante Formel 1 Rennwagen wird in verschiedenen Teilen von einzelnen Maschinen des Standes gefertigt und am Schluss fertig montiert. ImmerSight ermöglicht anhand der CAD-Konstruktionsdaten die nahezu reale Visualisierung des Rennwagens in der Planungsphase. Durch die Explosionssimulation wird das Zusammensetzen der einzelnen Baugruppen visualisiert und damit der Produktionsprozess bereits vorab simuliert und überprüft.

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